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Info

Der Urban Souls e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und freier Träger der Jugendhilfe, welcher seit dem Jahr 2002 besteht und sich der Förderung der Jugendhilfe, Kultur, Sport, Musik, Kunst und Altenhilfe widmet. Wir sind ein Team aus 16 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen und vielen Ehrenamtlichen, welches verschiedene Angebote mit Alleinstellungsmerkmal im Bereich der soziokulturellen und pädagogischen Arbeit in Leipzig für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Senior*innen etabliert hat.

Vorstand

Vorstandsvorsitzender: Sven Bielig
Stellv. Vorstandsvorsitzender: Martin Klimpel
Vorstandsmitglied: Ina Schubert

Mitgliedschaft

Wir freuen uns über jedes neue Mitglied, welches die Inhalte des Vereins mitgestalten möchte oder einfach die Angebote des Vereins wahrnehmen möchte. Interessierte kontaktieren uns gerne per Email.

Spenden

Der Verein ist gemeinnützig aktiv und benötigt zur Umsetzung seiner Projekte jährliche Eigenmittel. Für finanzielle Unterstützung sind wir und die durch uns erreichten Menschen sehr dankbar.

Spendenkonto:
IBAN: DE35 8605 5592 1100 6953 42
BIC: WELADE 8LXXX

Historie

Im Jahr 2002 gründeten jugendliche Skateboarder*innen den Verein, als Nachfolger des Funsport e.V., mit der Intention eine wetterunabhängige Location für das Fahren mit dem Skateboard, BMX und Inline zu schaffen. Sie wählten die Organisationsform eines Vereins, um durch diese Form des Zusammenschlusses ihre Bedürfnisse und Interessen gegenüber der Stadtverwaltung und Politik zielgerichteter und transparenter kommunizieren zu können. 

Zwischen 2002 und 2009 konzentrierte sich der Verein neben dem Finden und dem Ausbau einer Skatehalle, auf die Durchführung von Workshops und Wettkämpfen, wie den ältesten Ostdeutschen Skateboard‐Contest „Little Sista Cup“. Zudem begann der Verein seine Skateboard-Aktivitäten auf dem Gelände des Conne Island in Leipzig Connewitz, welche seither fortbestand haben. Der Verein baute erste Netzwerkstrukturen auf und festigte seinen Bekanntheitsgrad in Leipzig und Mitteldeutschland. Zudem erweiterte der Verein seinen Zweck und eröffnete anderen Szenen, wie der Tanzszene, Musikszene und der Graffitiszene, den Zugang zum Verein. Im Herbst 2009 öffnete das HEIZHAUS erstmalig seine Tore und man konnte erahnen, dass weitaus mehr als „nur“ eine Skatehalle geschaffen wurde. In den vergangenen Jahren wandelte sich das anfangs ausschließlich szenige Klientel der Nutzenden. Neben den jungen Menschen aus den Bereichen Skateboard, BMX, MTB, Scooter, Rollerblade, Breaking, Hip Hop Dance, Graffiti, Streetart und Rap wurde im HEIZHAUS eine Angebotsvielfalt für die ganze Familie geschaffen. Seit 2013 finden regelmäßige Angebote für Senior*innen aus dem Stadtteil statt. Die größtenteils ehrenamtlichen Jugendlichen, Honorarkräfte und Fachkräfte sammeln regelmäßig die geäußerten Bedarfe und entwickeln entsprechende Angebote. Täglich, ob an Wochenende, in den Ferien oder auch an Feiertagen, finden Kurse, freie Workshops, Trainings und offene Gruppenangebote statt. Die Nutzer*innen kommen aus dem ganzen Stadtgebiet und darüber hinaus in die Projektorte und Angebote des HEIZHAUS. Die täglichen Öffnungszeit der Skatehalle werden zudem durch vorrangig Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil als offener Treff genutzt. Außerhalb vom HEIZHAUS befinden sich zwei weitere Skateanlagen, welche ebenso intensiv genutzt werden. Mittlerweile zählen die Projekte des HEIZHAUS jährlich mehr als 50.000 Menschen in den Angeboten.